Die Riesenschnauzer-Zuchtstätte " vom Nordexpress" - seit 1990


Der Riesenschnauzer-Zwinger " vom Nordexpress" wurde am 20.04.1990 geschützt.
Zwingerschutzkarte
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Ich liebe Hunde, solange wie ich zurückdenken kann!
Mir macht das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit meinen Hunden unwahrscheinlich viel Spaß.
Die Zucht dieser edlen Tiere aber ist für mich das Allerschönste.


Seit dem 24.08.2004 ist auch mein Sohn Carsten eingetragener Züchter der Zuchtstätte "vom Nordexpress".
Carsten mit Ebony & dem J-Wurf im März 2003
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Die Hunde-Leidenschaft muss ein Virus sein. Auch mein Sohn Carsten ist von ihm infiziert
Carsten ist mit unseren Riesenschnauzern zusammen groß geworden. Er spielte von Anfang an mit unseren Hunden und Welpen und half beim Großziehen unserer Würfe. Auf dem Abrichteplatz und beim Besuch von Ausstellungen war er von klein auf an immer dabei.
Seine ersten Trainingsversuche im Hundesport startete er mit der Ilka v. Schloßwinkel. Nachdem ich mit Ebony v. Nordexpress die Körung, SchH 1 und FH 1 absolviert hatte, begann Carsten mit ihr zu trainieren. Als schönsten Erfolg mit ihr konnte er (als Jugendlicher!) den Begleithund-Landesmeistertitel unserer PSK-Landesgruppe erkämpfen. Auf der Fährte trainierte er mit ihr ebenfalls fleißig und nahm an der FH-Landesmeisterschaft unserer PSK-Landesgruppe teil.
Auch auf den Zuchtschauen, beim Jugendhandling, war Carsten aktiv und erfolgreich. Mit der Guste v. Nordexpress lernte er die Jugendhandling-Grundlagen kennen und als Höhepunkt konnten sich die beiden hervorragend auf dem Finale, der Jahressiegerauslese 2003, platzieren. Mit der Islay v. Nordexpress wurde er 2003 Landesmeister im Jugendhandling sowie Tagessieger auf der KSA-Schau in Jarmen.
Carsten verfügt über den sogenannten "Hundeverstand", den hat man oder hat ihn nicht, dieser ist nicht erlernbar. Es wäre schön, wenn Carsten nach abgeschlossener Berufsausbildung und eventueller Familiengründung unseren Riesenschnauzern treu bleiben würde!


Angefangen hat alles 1978 mit einer Deutschen Schäferhündin ohne Papiere - mit der Asta.
Asta
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Ich war wahnsinnig froh, endlich einen Hund mein eigen nennen zu dürfen.
Mit der Asta habe ich meine ersten Erfahnrungen im Hundesport gesammelt. Sie war ein erstklassiger Fährtenhund sowie unwahrscheinlich willig und temperamentvoll in der Unterordnung. Nur im Bereich Schutzdienst hat es bei ihr nie zu einer Prüfung gereicht (in der ehemaligen DDR gehörte auch zu einer Fährtenhundprüfung die Absolvierung des Schutzdienstes).
Es gab aber einen Widerspruch - privat konnte ich mich voll auf Asta verlassen. Ich denke im Nachhinein, die Ausbildung, die diese Hündin genossen hatte, war falsch.


Im Jahre 1979 sah ich auf der DDR-Meisterschaft im Schutzhundesport das 1. Mal schwarze Riesenschnauzer arbeiten.
Das war Liebe auf den ersten Blick! Ich wußte ab sofort, wenn ich mir mal einen eigenen Hund meiner Wahl kaufen kann, dann nur so einen! Bis dahin dauerte es aber noch eine ganze Weile.

Meine ersten Prüfungen im Schutzhundesport legte ich mit dem Deutschen Schäferhund Ex v. Selliner See ab.
Ex v. Selliner See
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Der Ex gehörte mir nicht, sein Besitzer war Bruno Gori. Er war bereits 5 1/2 Jahre alt, als ich mit ihm anfangen durfte, zu arbeiten. Zusammen absolvierten wir auf den verschiedensten Wettkämpfen mehrfach die SchH 1 mit guten Ergebnissen. Weiter sind wir leider nicht gekommen.
Vielleicht eine kleine Erläuterung dazu: Der Ex war ein fetter Schäferhund. Er war Wachhund einer Hausverwaltungsfirma. Alle Beschäftigten meinten es seeeeehr gut mit ihm. Wie motiviert man so einen Rüden?


1981 trat die Sportfreundin Bettina Groß an mich ran und bat mich, ihren 3 jährigen Airedale-Terrier Cliff v. Morgenstern auszubilden.
Cliff war kein einfacher Hund. Er war groß, kompakt, sehr temperamentvoll, absolut selbstbewußt und im Schutzdienst eine Wucht - aber auch ein total böser Hundebeißer. Trotzdem rauften wir beide uns bestens zusammen.
Durch den Beginn meines Studiums im Herbst 1982 konnte ich die Ausbildung leider nicht mit eine Prüfung abschließen.

Den ersten eigenen Riesenschnauzer, die Zoa v. Anger, holte ich mir im Jahre 1988 vom Arno Karp aus Jarmen.
Zoa v. Anger
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Die Zoa war ein Klasse-Hund! Sie war ein super-Familienhund, von der Anatomie her sehr kräftig und harmonisch aufgebaut sowie triebmäßig bestens veranlagt.
Sie hatte leider einen sehr wesentlichen Fehler - sie hatte HD-leicht. Ich war totunglücklich, als ich diesen HD-Bescheid in der Hand hielt. Die Zoa sollte die Grundlage meiner Zucht bilden. Ich trennte mich sehr schweren Herzens von ihr.


1990 kaufte ich dann unsere 2. Riesenschnauzerhündin - die Ilka v. Schloßwinkel
Ilka v. Schloßwinkel
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Ilka wurde für uns von ihren Züchtern ausgesucht. Auf sie sollte nun unsere Zucht aufgebaut werden und unsere Zucht wurde auch auf Ilka aufgebaut.
Die Ilka v. Schloßwinkel ist die Stammhündin unseres Zwingers "vom Nordexpress" geworden.
In ihrer Ahnentafel finden sich die besten DDR-Kör- und Leistungslinien wieder, wobei diese gleichzeitig auch auf DDR-Siegerschauern ganz weit vorne zu finden waren.
Ilka war ein typischer Riesenschnauzer - hervorragender Familienhund, kinderlieb, arbeitsfreudig, triebstark, vorzüglich aufgebaut sowie die beste Hundemutti wo gibt - einfach schön.
Diese Eigenschaften hat sie an ihre Kinder und Kindeskinder weitergegeben. Sie war stolze Hundemutti der ersten 4 Würfe unserer Zuchtstätte.
So ganz nebenbei absolvierten wir zusammen auch noch die Ausdauer- und Begleithundeprüfung sowie die SchH 1 & SchH 2.
Auch auf den von uns besuchten Ausstellungen wurde Ilka ganz vorne im Spitzen-V-Bereich plaziert, obwohl wir beide absolute Ausstellungslaien waren.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank für diese tolle Hündin an ihre Züchter, Karin & Horst Streller, aus Leipzig!


Das Schnuffelchen - die Assi v. Nordexpress - war unsere erste selbstgezogene Zuchthündin
Assi v. Nordexpress
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Das Schnuffelchen war das einzige Mädel in unserem ersten Wurf, ich konnte sie einfach nicht verkaufen.
Assi trug reinstes DDR-Blut in ihren Adern und sie setzte die gute Tradition dieser hervorragenden Zucht fort.
Assi war unwahrscheinlich arbeitsfreudig, hatte einen ausgeprägten Spiel-Beute- und Schutztrieb, eine hervorragende Nasenveranlagung und war zu Hause der beste Familienhund, den man sich wünschen konnte.
Sie hat uns 4 ganz tolle Würfe geschenkt, bei denen sie als super Hundemutti brillierte. Auch sie gab, wie schon ihre Mutter, ihre hervorragenden Gebrauchshundeeigenschaften an ihre Nachkommen weiter.
Mit unserem Schnuffelchen selber konnte ich neben der Zucht auch schöne Erfolge im Schutz- und Fährtenhundesport sowie im Ausstellungswesen erringen. So absolvierten wir beide zusammen in ihrem dritten Lebensjahr alle relevanten Prüfungen, von der Begleithundeprüfung über die Körprüfung mit dem bestmöglichen Ergebnis bis hin zur SchH 3 und FH 1. Die Ausdauerprüfung, die IPO 3 sowie die FH 2 haben wir ebenfalls gemeistert. Die Höhepunkte unserer sportlichen Laufbahn waren die Teilnahmen an den Schutzhund- und FH-Landesmeisterschaften des DVG & PSK 1895 e.V. Ich denke, wir beide haben uns auf diesen Großveranstaltungen nicht schlecht verkauft.
Auch im Ausstellungswesen konnte sich Assi bis ins hohe Alter sehen lassen. Als Höhepunkt errang sie den Titel des "Jahresveteranensiegers des PSK 1895 e.V.".
Ich werde unsere Assi niemals vergessen!


Die Bone - die Ebony v. Nordexpress - war unsere dritte Zuchthündin.
Ebony v. Nordexpress
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Die Bone stammte aus dem ersten Wurf unserer Assi. Es war geplant, aus diesem Wurf ein Mädel zu behalten. Ebony war ein total ausdrucksstarkes Hundekind und sie wußte genau, was sie wollte. Ebony erwirkte, dass ich genau sie für die Weiterführung unserer Zucht behielt.
In ihren Ahnen vereinte Ebony die besten Riesenschnauzer-Linien, wiederum basierend auf der hervorragenden DDR-Riesenschnauzerzucht.
Ebony war total arbeitsfreudig, temperamentvoll, hatte einen guten Spiel- und Beutetrieb sowie eine super Fährtenveranlagung und Fährtenpassion. Sie verfügte allerdings über den sprichwörtlichen Riesenschnauzerdickkopf, was sie nicht wollte, das wollte sie nicht. Wenn Ebony aber von einer Sache überzeugt worden war, dann konnte man sich 100%ig auf sie verlassen. Genauso konnte man sich auf ihren Schutztrieb verlassen. Wenn jemand ihrer Familie, ihrem Rudel oder ihr zu nahe kam, da kannte sie keinen Spaß mehr.
Da ich während der Ausbildung den Fehler machte, sie immer wieder mit ihrer Mutter Assi v. Nordexpress zu vergleichen, brauchte ich viel Zeit und machte viele Fehler, bis wir uns "blind" verstanden. Trotzdem packten wir beide sehr früh zusammen die Ausdauer- und Begleithundeprüfung, Ebony absolvierte im Alter von gerade 2 Jahren die Körung und im Anschluß legten wir die SchH 1 & FH 1 ab.
Ab dann führte mein Sohn Carsten sie im Hundesport. Die beiden entwickelten sich zu einem super Team und als Höhepunkt wurden sie Begleithund-Landesmeister unserer PSK-Landesgruppe und nahmen an der FH-Landesmeisterschaft derselben teil.
Anatomisch war sie eine sehr kompakte und knochenstarke, korrekt aufgebaute Hündin mit knackend hartem Rauhhaar. Nicht umsonst wurde Ebony mehrfach auf Ausstellungen im Spitzen-V-Bereich platziert.
Ihre 4 großen Würfe meisterte Ebony total souverän und war ihren Kindern, analog wie Ilka und Assi, eine super Hundemutti. An ihre Kinder gab sie wiederum, wie ihre Vorfahren, ihre hervorragenden Gebrauchshundeeigenschaften weiter.
Ebony hat leider auf tragische Art und Weise viel zu früh die Augen für immer geschlossen, aber sie lebt in meinem Herzen weiter.


Das Guste-Mächen - die Guste v. Nordexpress - war unsere vierte Zuchthündin.
Guste v. Nordexpress
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Eigentlich wollten wir uns aus diesem Wurf gar kein Mädel behalten, wir hatten ja schon eine Assi-Tochter. Aber es gibt immer noch das höhere und das niedere Lebewesen. Die kleine Guste wusste genau was oder besser wen sie wollte, sie hatte sich mich ausgesucht! Überall wo ich war, war auch sie. Ich konnte sie einfach nicht weggeben.
Auch das Guste-Mädchen stammte aus reinster DDR-Linie. Sie stand absolut im Typ ihrer Mutti Assi.
Guste verfügte über einen super Spiel- und Beutetrieb und zeigte zusätzlich im Schutzdienst beste natürliche Aggressionen. Vom Grundnaturell her war sie absolut klar im Kopf und verfügte über eine unwahrscheinliche Arbeitsfreude bei bestem Nervenkostüm.
Leider hatte sie im Alter von 11 Monaten ein absolutes negativ-Schockerlebnis. Bei uns im Dorf fand ein Karnevalsumzug statt und einige der Teilnehmer hatten sich einen Spaß daraus gemacht, die freudig auf sie zukommenden Guste mit Silvesterböller (ca. 1 m Abstand) zu beschießen. Ab diesem Datum mochte sie keine Männer, keine Kleintransporter, keine laute Musik, keine Silvesterböller oder ähnliches - sie hatte einfach immer nur Angst, wenn das Szenario wieder irgendwie ähnlich war. Es braucht viel Zeit, Liebe, Vertrauen meinerseits, dass die einst lustige Guste wieder lustig wurde. Ganz konnte sie dieses Erlebnis leider nie vergessen.
Aber trotzdem abslovierten wir beide zusammen die Ausdauer- und Begleithundeprüfung, die VPG 1 und die FH 2 jeweils mit einem hervorragendem Ergebnis. Der Höhepunkt unserer gemeinsamen Arbeit war die Teilnahme an der PSK-Fährtenhundlandesmeisterschaft 2006, auf der das Guste-Mädchen Vize-Fährtenhundlandesmeister wurde.
Auch anatomisch stand unsere Guste ihren Vorgängerinnen in Nichts nach. Sie war unsere erste Hündin mit mehreren Titeln, sie wurde Klubsieger, Klub-Champion des PSK sowie Deutscher Champion des PSK. Leider machten ihr die Ausstellungen auf Grund ihres Erlebnisses keinen besonders großen Spaß und deswegen hörte ich dann auf, mit ihr Ausstellungen zu besuchen.
Auch in der Zucht stand unser Guste-Mädel ihren Vorgängerinnen in Nichts nach. Sie hatte drei wunderschöne Würfe. Diese drei tollen Würfe zog sie absolut souverän groß. Gustes Kinder erbten von ihr ihre super Arbeits- & anatomische Anlagen, welche durch Gustes eigene Vorfahren hervorragend gefestigt sind. Das Schockerlebnis vererbt sich ja zum Glück nicht.
Unser Guste-Mädchen lebt in ihren tollen Kindern und Kindeskindern und in meinen Gedanken weiter!


Die Große - die Islay v. Nordexpress - war unsere fünfte Zuchthündin.
Islay v. Nordexpress
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Da wir ja drei Riesenschnauzerhündinnen hatten, war es nicht geplant, nach Ebony eine Tochter zu behalten. Aber schon bei der Geburt fiel mir Islay auf. Irgendwie konnte ich mich nicht so richtig von ihr trennen. So beantragte ich eine Tagung des Familien-Gurugurus und letztendlich durfte Islay bleiben. Wir haben diesen Entschluß nicht eine Sekunde bereut!
Auch die Islay stammte wieder aus bester DDR-Linie.
Islay war einerseits eine total ausgeglichene Hündin, andererseits aber ein totales Powerpaket und Temperamentsbündel. Sie war absolut souverän, selbstsicher, hart verpackt und sehr selbstständig. Trotzdem war sie ein ganz toller Familienhund, sehr arbeitsfreudig und verfügte, wie schon ihre Vorfahren, über einen ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb sowie eine super Fährtenveranlagung und Fährtenpassion.
Der Hundesport und insbesondere der Schutzdienst war für sie nur ein Spiel. Allerdings, je anspruchsvoller der Sport sowie der Schutzdienst war, desto ernster arbeitete unsere Große. Islay war meine zweite Hündin, mit der ich alle Prüfungen absolviert habe - von der Ausdauerprüfung über die Begleithundeprüfung bis zur VPG 3 und FH 2.
Auch anatomisch war unsere Große eine Spitzenhündin. Hinzu kam, Islay machte es großen Spaß, sich im Ausstellungsring zu präsentieren. So errangen wir 6 Titel quasi im Vorbeigehen - Klubsieger, Klub-Champion des PSK, Deutscher Champion des PSK, Deutscher Champion des VDH, Klubveteranensieger und Deutscher Veteranenchampion des VDH.
In der Zucht stand unsere Islay ihren Vorgängerinnen in Nichts nach. Sie war eine fantastische Hundemutti, auf die wir uns 100%ig verlassen konnten. Islay war die erste Hündin, die uns fünf wundervolle, super veranlagte, große Würfe schenkte. An ihre Kinder vererbte sie ihre tollen genetischen Anlagen in Wesen und Anatomie und prägte sie zu edlen typischen Riesenschnauzern.
Unsere Islay ist für uns viel zu früh für immer über die Regenbogenbrücke gegangen. Trotzdem wird sie immer meine Große bleiben.


Die Regenbogenbrücke
The Rainbow Bridge

Es gibt eine Brücke, die Himmel und Erde miteinander verbindet.
Wegen ihrer vielen Farben wird sie die Regenbogenbrücke genannt.
Auf dieser Seite der Brücke gibt es ein Land
mit Wiesen, Bergen und Tälern mit saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz gross!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füsse tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Für die ganze Welt bist Du irgend jemand.
Doch für irgend jemand bist Du die ganze Welt.